Hamburger Abendblatt

Die Ernte und das Risiko werden geteilt

24. November 2013

Die Ferkel drängeln. Jedes will eine Zitze. Die Sau liegt auf der Seite, schüttelt hin und wieder den Kopf, um Fliegen zu vertreiben. Es ist ein anrührendes Bild. „15 Sauen, einen Eber und gut 250 Ferkel haben wir“, erzählt Mathias von Mirbach, Inhaber des Kattendorfer Hofs. Zur Wahrheit gehört auch: jede Woche werden drei Schweine geschlachtet.

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Ecuador führt Lebensmittel-Ampel ein

19. November 2013

Ecuador wird die sogenannte Lebensmittel-Ampel einführen. Von Mai kommenden Jahres an müsse auf allen Lebensmittel-Packungen der Gehalt an Zucker, Fett und Kalorien angegeben werden, sagte Gesundheitsministerin Carina Vance. Je nach Gesundheitsrisiko wird das Produkt mit grün, gelb oder rot bewertet. Der Hinweis soll demnach 15 Prozent der Verpackung einnehmen.

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Forscher warnt vor Plastikteilchen in Lebensmitteln

19. November 2013

Honig und Trinkwasser sind nach Recherchen des NDR-Verbrauchermagazins „Markt“ teilweise durch mikroskopisch kleine Plastikkugeln verunreinigt. Es bestehe der Verdacht, dass die Kügelchen aus Pflegeprodukten wie Duschgelen, Peelingcremes oder Zahnpasta stammen können, berichtete das TV-Magazin. Das sogenannte Mikroplastik gelange über das Abwasser in die Umwelt und verteile sich dort. Experimente an Miesmuscheln hätten gezeigt, dass die Partikel sich im Gewebe einlagern. Dort bildeten sich dem Bericht zufolge anschließend Entzündungen.

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Essen vom Nachbarn

6. November 2013

Regional ist in. Wer mit offenen Augen durch Hamburgs Supermärkte geht, wird den Trend nicht übersehen. Natürlich auch auf den Wochenmärkten. Dass Landwirte Äpfel aus dem Alten Land oder Gemüse aus den Vier- und Marschlanden anbieten ist üblich. Aber zunehmend offerieren Manufakturen aus der Region ihre Produkte: es gibt selbst gemachte Nudeln, leckere Marmeladen oder ungewöhnliche Saucen.

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Einmal um die ganze Welt – Der Abschlussbericht zu unserem Projekt

30. August 2013

Einmal um die ganze Welt. Was an einen Schlagertitel von Karel Gott erinnert, war das große Vorhaben eines Teams vom Hamburger Abendblatt in den vergangenen fünf Monaten. Ausgangspunkt war die Frage, wie viele Kilometer in einem ganz gewöhnlichen Einkaufskorb “enthalten” sind. Schließlich ist es in unserer globalisierten Welt selbstverständlich, Eier aus Schleswig-Holstein, Kaffee aus Peru, Käse aus der Schweiz und Orangen aus Spanien einkaufen zu können.

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Verwirrend niedlich: Hühnerzucht in Emlichheim

28. Juli 2013

Produkt: Hähnchenbrustfilet. Ort: Emlichheim. Entfernung: 285 Kilometer

AO3A0602So klein, so warm, so flauschig. Während das Küken in meiner Hand hektisch einen Ausweg sucht, schlägt das kleine Herz rasch und spürbar. Mit der Zeit beruhigt sich das Tier, es genießt die Wärme meiner Hand und hockt sich hin. Man müsste schon ein Herz aus Stein haben, dass einem ein zwei Wochen altes Küken nicht ein zärtliches Gefühl entlockt. Wäre da nicht die riesige Halle, gut einhundert Meter tief, künstlich beleuchtet und über 20 Grad warm. Und wären da nicht die mehr als 15.000 Küken, die um mich herum auf dem Hallenboden scharren, aus Miniaturwasserhähnen trinken oder sich aus gelben Körbchen ihr Futter herauspicken.

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Hier geht’s um die Wurst

23. Juli 2013

Produkt: Leberwurst. Ort: Valluhn. Entfernung: 61 Kilometer.

EssenEin klein wenig ist es eine Reise in die Vergangenheit. Das Fleischwerk Edeka Nord in Valluhn, aus dem die Leberwurst stammt, die wir gekauft hatten, liegt unweit des Ortes, wo zu Zeiten der deutschen Teilung der große Grenzkontrollpunkt war. Von Hamburg aus geht es in Richtung Osten, etwas mehr als 60 Kilometer, gleich hinter der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern liegt das Werk in einem Gewerbegebiet.

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Aus der Garage zur Lachs-Revolution

22. Juli 2013

Das Produkt: Räucherlachs. Herkunft: Zetel/ Neuenburg. Entferung: 207 km Abrahams Fisch Feinkost

Die größten Erfolgsgeschichten können manchmal ganz klein anfangen. Zum Beispiel so, wie bei Apple-Erfinder Steve Jobs. Im Alter von 21 Jahren baute er in der Garage seiner Eltern im Silicon Valley seinen ersten Computer: ein klobiger Kasten zum Heimgebrauch, der zum Teil aus Holz bestand. Mit geringsten technischen Möglichkeiten startete Jobs so eine weltweite digitale Revolution.

Ähnlich war es bei Dirk Abrahams. Nur dass er keinen Computer erfand, sondern das wohl kälteste Kalträucher-Verfahren für hochwertigen Lachs. Klingt komisch? Ist es nicht.

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Die Gurke ist kompliziert

22. Juli 2013

Das Produkt: Gewürzgurken. Herkunft: Golßen im Spreewald. Entfernung: 360 km

Linkenheil_52Fragt man Konrad Linkenheil, wie seine Gurken ins Glas kommen, lehnt er sich in seinem Stuhl zurück und holt tief Luft. »Sie ahnen ja gar nicht, was für ein kompliziertes Gemüse so eine Gurke ist«, sagte er. Linkenheil überlegt kurz und zeigt dann aus dem Fenster, wo es seit dem frühen Morgen Bindfäden auf das südliche Brandenburg regnet. »Das da ist zum Beispiel ein super Dill-Wetter«, sagt er, »aber ein mehr als bescheidenes Gurken-Wetter. Gurken brauchen Sonne, damit sie wachsen.« Ohne Gurken kann er mit dem ganzen Dill, der sich jetzt über den Regen freut, nichts anfangen. Ohne Dill bringen ihm aber auch die Gurken nichts, wenn es wieder heiß und trocken wird. Damit, sagt Linkenheil, fange die ganze Sache aber erst an. Den ganzen Beitrag lesen »

90 Millionen Gläser Schokocreme im Jahr

22. Juli 2013

Produkt: Nutella. Ort: Stadtallendorf. Entfernung: 387 Kilometer.

_DSF5157_13Das Ferrero-Werk in Stadtallendorf ist leicht zu finden. An verschiedenen Kreuzungen weisen Schilder dem Autofahrer den Weg. Das war es dann aber auch. Die Szenerie vor dem Haupteingang des Werkes wirkt abweisend. Ein mannshoher Zaun verstärkt den Eindruck, dass Besucher hier nicht unbedingt willkommen sind.

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