Hamburger Abendblatt

Der erste Besuch – auf dem Eierhof „Nessendorfer Mühle“

19. März 2013

Der erste Besuch eines Herstellers unserer Lebensmittel führt mich auf den Eierhof Nessendorfer Mühle im Norden Schleswig-Holsteins. Kurt Schultz, der den Hof zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn betreut, hätte gern noch etwas gewartet. „Im Augenblick ist hier alles tief verschneit“, erzählte er mir am Telefon. Den Hühner mache das zwar nichts aus. „Die gehen auch im Winter nach draußen.“ Aber wenn er die Ställe bei so tiefen Temperaturen öffnen würde, müsste er die verloren gegangene Energie „nachheizen“.

Wir haben uns trotzdem für heute Vormittag verabredet. Da klingelt am frühen Morgen mein Telefon. Ein Hamburger Kunde habe eben angerufen. Ihm seien die Eier ausgegangen. Deshalb müsse Schultz jetzt gleich in die Hansestadt für die „Sonderlieferung“ aufbrechen. 150 Kilometer hin und 150 Kilometer zurück – so sieht Service aus. Ob es uns auch recht wäre, wenn wir erst am Nachmittag kommen könnten. Wir können – und ahnen zu diesem Zeitpunkt nicht, wie fest der Winter den Norden noch im Griff hat. (os)

Der Norden Schleswig-Holsteins: tief verschneit

Der Norden Schleswig-Holsteins: tief verschneit

 

3 Reaktionen zu “Der erste Besuch – auf dem Eierhof „Nessendorfer Mühle“”

  1. Prieß,Gabrielaam 24. März 2013 um 11:10 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin sehr beeindruckt von Ihrem Bericht und freue mich auch schon auf die
    nächsten Berichte.
    Mir ist es sehr wichtig heimische Produkte zu kaufen.
    Auf Sylt ist es der Hansenhof in Morsum wo es die besten Eier gibt.
    Können Sie mir sagen wo ich in Hamburg die Eier von der Nessendorfer
    Mühle kaufen kann ?

    Vielen Dank

    GAbriela Prieß

  2. Oliver Schirgam 26. März 2013 um 10:57 Uhr

    Sehr geehrte Frau Prieß,

    in Hamburg sind die Eier von der Nessendorfer Mühle bei den Edeka-Märkten Niemerszein zu erhalten.

    Mit freundlichem Gruß,
    Oliver Schirg

  3. Ute Gentscham 26. März 2013 um 18:28 Uhr

    Hallo Frau Paulsen, hallo Herr Schirg,
    der Bericht war sehr aufschlussreich, allerdings besteht die Schwierigkeit darin, in meinem Stadtteil Eier aus Schleswig Holstein zu bekommen. Interessant wäre für mich die Kennzeichnung auf dem Ei von der Nessendorfer Mühle. Können Sie mir da weiterhelfen?
    Mit freundlichem Gruß
    Ute Gentsch

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben

  Ihr Kommentar erscheint, sobald er entsprechend unseren Nutzungsbedingungen überprüft und freigeschaltet wurde.