Hamburger Abendblatt

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Wie ein Kaffee-Farmer lebt

26. April 2013

… und warum wir das auch ohne Beteiligung von Röster Darboven sehen konnten

Hier das ganze Video von unserem Besuch bei Kaffee-Farmer Arnaldo Neira in Coyona in den peruanischen Anden. Auf seinem gut fünf Hektar großen Land baut er hauptsächlich Arabica-Kaffeepflanzen an. Mitte der 90er Jahre hat der die Initiative Cepicafe mitgegründet, in der heute rund 6000 Bauern in Nordperu organisiert sind. Vor allem züchten sie die braunen Bohnen, aber auch braunen Zucker, Kakao und Früchte.

Cepicafé beliefert nach Aussagen von Manager José Rojas, den wir in seinem Büro in Piura getroffen haben, regelmäßig auch den Hamburger Kaffeeröster Darboven. Bei unserem Projekt-Einkauf hatten wir deren Fairtrade-Kaffee Café Intención in unseren Wagen gelegt. Darboven lehnte bei meiner Frage nach einem Besuch einer Plantage allerdings per E-Mail ab. „Leider können wir Ihnen bei Ihrem Projekt derzeit keine Unterstützung zusagen“, hieß es nur. Meine Nachfrage, ob denn wenigstens der Besuch der Rösterei in Hamburg möglich sei, blieb komplett unbeantwortet.

Der Besuch bei Cepicafé in Peru ist allein mit Hilfe von Fairtrade Deutschland zu Stande gekommen. Und dank zahlreicher freundlicher Menschen in Peru, die uns bei unserem Anliegen oft ganz unverhofft unterstützt haben.

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