Hamburger Abendblatt

Archiv für das Tag 'Kaffee'

Fairer Kaffee mit bitterem Beigeschmack

27. Mai 2013

Jetzt auch im Blog: Die ganze Reportage über unsere Recherchen in Peru. Dort haben wir viele Kleinbauern getroffen, die Kaffee und Bananen mit Fairtrade-Siegel anbauen und exportieren – und zwar so erfolgreich, dass auch andere vom Geschäft mit dem guten Gewissen profitieren wollen. Aber wie fair kann „fair“ dann überhaupt noch sein? Eine Geschichte über kleine Bauern, große Händler und die Folgen unserer Billig-Mentalität. 

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Wie ein Kaffee-Farmer lebt

26. April 2013

… und warum wir das auch ohne Beteiligung von Röster Darboven sehen konnten

Hier das ganze Video von unserem Besuch bei Kaffee-Farmer Arnaldo Neira in Coyona in den peruanischen Anden. Auf seinem gut fünf Hektar großen Land baut er hauptsächlich Arabica-Kaffeepflanzen an. Mitte der 90er Jahre hat der die Initiative Cepicafe mitgegründet, in der heute rund 6000 Bauern in Nordperu organisiert sind. Vor allem züchten sie die braunen Bohnen, aber auch braunen Zucker, Kakao und Früchte.

Cepicafé beliefert nach Aussagen von Manager José Rojas, den wir in seinem Büro in Piura getroffen haben, regelmäßig auch den Hamburger Kaffeeröster Darboven. Bei unserem Projekt-Einkauf hatten wir deren Fairtrade-Kaffee Café Intención in unseren Wagen gelegt. Darboven lehnte bei meiner Frage nach einem Besuch einer Plantage allerdings per E-Mail ab. „Leider können wir Ihnen bei Ihrem Projekt derzeit keine Unterstützung zusagen“, hieß es nur. Meine Nachfrage, ob denn wenigstens der Besuch der Rösterei in Hamburg möglich sei, blieb komplett unbeantwortet.

Der Besuch bei Cepicafé in Peru ist allein mit Hilfe von Fairtrade Deutschland zu Stande gekommen. Und dank zahlreicher freundlicher Menschen in Peru, die uns bei unserem Anliegen oft ganz unverhofft unterstützt haben.

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1600 Meter über dem Meeresspiegel

25. April 2013

Das Produkt: Kaffee. Herkunft: Coyona/Peru. Entfernung: ca. 10.400 km

In Peru haben Fotograf Marcelo Hernandez und ich uns auf der Suche nach der Heimat des Kaffees gemacht – und wir haben sie nach einer anstrengenden und holprigen Reise gefunden: Sie liegt in Coyona, einem kleinen Dorf in den peruanischen Anden, das noch nicht einmal bei Google Maps zu finden ist. Die Entfernung ist deshalb auch nur geschätzt. Wir haben in Coyona Arnaldo Neira kennengelernt, der hier Kaffee anbaut und durften ihn auf seinen Feldern und in seinem Zuhause besuchen.

Es war ein Tag, der uns nachhaltig beeindruckt hat. Erste Bilder nun hier.

 

Auf dem Weg

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Um fünf Uhr früh sind wir in Piura aufgebrochen, der größten Stadt des peruanischen Nordens. Als es hell wird und wird die asphaltierten Straßen verlassen, ist der Blick schon am Fauße der Anden atemberaubend

 

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Über den Becherrand

20. April 2013

Hätte ich bei unserem Besuch bei Coca-Cola vor anderthalb Wochen schon gewusst, dass der Konzern auch DIESES Getränk im Portfolio hat, hätte ich definitiv danach gefragt: Inca Kola. Eine Brause gelb wie Benzin, ein Geschmack wie Hubba-Bubba-Kaugummi, erhältlich sogar als Zero-Variante ohne Zucker. „La kola dorada“ (die goldene Cola) sagen die Peruaner zu dem supersüßen Gesöff, das quasi das Nationalgetränk in dem Land ist. Mein Fazit nach dem Probieren: Mal was anderes.  Auf dem deutschen Markt hätte es die Inca Kola wohl eher schwer.

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